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<pre>Die qualitativen Möglichkeiten der Wölfe bekamen dann auch die Dortmunder zu spüren, die in der Volkswagen-Arena durchaus auch einen verwundbaren Eindruck hinterließen — von Einbahnstraßen-Fußball konnte am Dienstag wahrlich nicht die Rede sein.  <p> Entsprechend passt das bittere 0:3 am vergangenen Spieltag gegen den SC Freiburg nur allzu gut ins Bild. So fällt auch der Blick auf die jeweiligen Sieg-Quoten der großen Wettanbieter keinesfalls schmeichelhaft für die Fuggerstädter aus.  <p>  Grund: Die Partie findet erst am Montagabend (20:15 Uhr) statt. Schuld daran ist der traditionell krawallträchtige Maifeiertag, der heuer ausgerechnet auf einen Sonntag fällt und für einen polizeilichen Personalengpass sorgt. <p> Andererseits ist die Saison längst in einem Stadium angekommen, in der selbst in der Allianz Arena nicht mehr nur von bloßen Bonuspunkten die Rede ist. Namentlich im Tabellenkeller werden mit einer Begrenzung des Schadens nun einmal keine eindrucksvollen Ausrufezeichen gesetzt. <p>  Die Wettanbieter haben sich der Meinung des Defensivspielers angeschlossen, zumindest dem ersten Teil. Der VfB ist der krasse Außenseiter im Duell mit dem BVB, auch wenn dieser zuletzt gegen die Bayern eine peinliche Abfuhr kassiert hat.  </pre>


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<pre>Wer beim VfB Stuttgart darauf gehofft hat, dass sich mit der Entlassung von Tayfun Korkut und der Verpflichtung von Markus Weinzierl ein positiver Trainereffekt einstellt, würde sehr unsanft auf den Boden der Realität befördert.  <p> Das letzte Aufeinandertreffen in Sinsheim ging allerdings an die Gäste. Die haben jedoch drei ihrer letzten vier Begegnungen im Ligabetrieb verloren. Am vergangenen Spieltag gab es beim 1:2 gegen Wolfsburg die zweite BL-Heimpleite in Folge. Auswärts dagegen hat der VfB nur eines seiner letzten sechs Pflichtspiele verloren. Die anderen fünf konnte er alle für sich entscheiden.  <p>  Im Rahmen des 28. Spieltags empfängt Bayer Leverkusen den FC Augsburg. Beide Mannschaften konnten am vorigen Spieltag keine Punkte einfahren. <p> Allerdings darf Darmstadt hoffen, dass der Mannschaft die sich ankündigende Rückkehr mehrerer Leistungsträger den dringend benötigten Schub verleiht; so meldeten sich schon vor ein paar Tagen Bezjak und Rosenthal im Mannschaftstraining zurück. <p>  Im Vergleich zum BVB macht den Gästen schließlich der deutlich holprigere Start in die Saison zu schaffen — was sich dann unter anderem auch in den Resultaten des Spieltags der Bundesliga niederschlug.  </pre> 


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<pre> Dazu kommt, dass es die Nürnberger in den letzten acht Ligaspielen nicht geschafft haben, hinten die Null zu halten.  <p> Mit Eintracht Frankfurt wartet ein mehr als angeschlagener Gegner. Die Mannschaft von Armin Veh hat in den jüngsten elf Bundesliga-Partien nur einen einzigen Sieg holen können. Der bisherige Höhepunkt der Krise war die bittere 0:1-Heimpleite im Hessen-Derby gegen Aufsteiger Darmstadt.  <p>  Mit einer komplett blutleeren Vorstellung wurde am letzten Freitag immerhin nicht weniger als ein Sechs-Punkte-Spiel vergeigt. Die dank des Dreiers um elf Zähler enteilten Hessen dürften in der momentanen Verfassung beim besten Willen nicht mehr abzufangen zu sein. <p>  Video: BVB-Coach Thomas Tuchel über die Darmstadt-Pleite, Taktik und Rotation. (Quelle: YouTube/SPOX) <p>  Allerdings: Wenn es selbst gegen den Vorletzten nicht gelingt, der an diesem Tag noch schlechter spielte als die Kölner, wie soll es dann gegen stärkere Klubs klappen? Und die Gegner werden stärker: Zunächst geht es gegen Rhein-Rivale Leverkusen, danach kommt die TSG Hoffenheim nach Köln.  </pre>


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<pre> Noch dazu, nachdem sich der BVB dort immer recht wohl gefühlt hat und ein Comeback von Reus im Raum steht.  <p> Auch für Trainer Pep Guardiola „ein großer Sieg“ — war es doch der 1Dreier im 1Saisonspiel für seine in der Liga nach wie vor ungeschlagene Mannschaft. Somit bietet sich den Münchenern bereits am kommenden Wochenende zum ersten Mal die Gelegenheit, die Herbstmeisterschaft einzutüten.   <p> Bevor mit dem April der Endspurt in sämtlichen Wettbewerben beginnt, hat der FC Bayern in den vergangenen Tagen ein letztes Mal gründlich durchgeschnauft. Dem nun an der Isar gastierenden FC Augsburg dürfte die Länderspielpause dennoch deutlich gelegener gekommen sein. <p>  Nach jahrelangen Probeläufen wissen die Bremer mittlerweile schließlich ganz genau, wie man im entscheidenden Moment doch noch die Biege macht. Der punkteträchtige Endspurt vor der Winterpause deutete schon einmal an, dass das Team auch anno 2017 noch etwas zuzusetzen hat.  <p> „Damals waren wir Letzter. Jetzt haben wir wenigstens noch zwei Punkte Vorsprung. Da werde ich doch nicht negativer eingestellt sein als damals.“  </pre>


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<pre> „Natürlich spielen wir einen Scheiß, das weiß ich auch. Natürlich spielen wir glücklos, das weiß ich auch. Doch wenn man so ausgepfiffen wird, dann ist das schon schade.“  <p> Zwei Mal lag der BVB gegen die Hessen im Duell der beiden Champions-League-Anwärter in Front und kassierte beide Male den Ausgleich. In der 75. Minute erzielte Jovic das 1:1 für die Frankfurter, doch nur 125 Sekunden später brachte Michy Batshuayi die Borussen wieder in Führung.  <p>  Selbst ein merklich stabilisierter Auftritt dürfte am Samstag aber nur dafür geeignet sein, den Dortmundern das Leben ein bisschen schwerer zu machen: Bei der sicherlich hochmotivierten Borussia kommen die Grün-Weißen um die zehnte Niederlage in Folge letztlich nicht herum. <p>  Nach Adam Riese ergibt das einen beängstigenden Schnitt von 2,2 „Einschlägen“ pro Spiel. Allein in den jüngsten drei Bundesligaduellen musste Dortmunds formschwacher Keeper Roman Bürki neun (!) Mal hinter sich greifen – so oft wie zuletzt Roman Weidenfeller in der Seuchen-Saison 2014/15 innerhalb eines derart kurzen Zeitraumes.  <p> Dessen ist man sich offenbar nicht nur im Trainerstab (Ancelotti: „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und die Einstellung meiner Mannschaft hat nicht gestimmt.“), sondern auch innerhalb der Mannschaft bewusst.  </pre>


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